
Im Besitz der Familie Knoll
Mitten in Sulden erzählt die Sammlung von Konrad Knoll, wie Bergsteiger, Pioniere und Krieg das Tal am Ortler geprägt haben.
Das Museum
Das Museum für das Ortlergebiet liegt im Erdgeschoss der Volksschule Sulden und gehört der Familie Knoll. Es ist ein Ort gegen das Vergessen der eigenen Wurzeln.
Konrad Knoll hat die Ausstellungsstücke in mühevoller Kleinarbeit zusammengetragen und geordnet, die Einrichtung stammt fast ganz von ihm. Die Stücke erzählen von hundert Jahren Tourismus: Sulden zog auf fast 1.900 m schon früh Alpinisten und Wintersportler an.
27. September 1804
Am 27. September 1804 stand der Vinschger Josef Pichler mit Johann Leitner und Johann Klausner aus dem Zillertal als Erster auf dem Ortler. Den Auftrag gab Erzherzog Johann von Österreich.
Für die damalige Zeit war das eine Meisterleistung. Das Museum erzählt, was danach kam: die Schutzhütten, die Förderer und die Pioniere von Sulden.


1915 – 1918
Eine eigene Ausstellung widmet sich dem Ersten Weltkrieg. Von 1915 bis 1917 verlief die Front zwischen Italien und Österreich-Ungarn in Fels und Eis.
Sie zog sich vom Stilfser Joch über den Ortler und den Adamello bis zum nördlichen Gardasee. Für Südtirol war diese Zeit ein tiefer Einschnitt.

Bergrettung Sulden
Die Bergrettung gehört zu Sulden wie der Ortler. 1898 entstand die Alpine Rettungsgesellschaft, die Vorläuferin der heutigen Bergrettung.

Häufige Fragen

Ihre Frage ist nicht dabei? Familie Knoll antwortet persönlich: +39 0473 613 032 · [email protected]
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